Politik : Kampf gegen Terror: "Meinungsunterschiede"

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Die Union rügt die Haltung von Rot-Grün zu einem möglichen Krieg gegen Irak. "Offensichtlich gibt es innerhalb der Bundesregierung größere Meinungsunterschiede über eine mögliche Beteiligung im Irak als bisher angenommen", sagte Unionsfraktionschef Merz am Sonntag dem Tagesspiegel. Jetzt müsse die Regierung "die Sprachlosigkeit mit Amerika überwinden". Kanzler Schröder hatte zuvor bestätigen lassen, er halte eine Teilnahme an einem US-Schlag gegen Irak allenfalls auf der Grundlage eines UN-Mandats für denkbar. Verteidigungsminister Scharping sagte dagegen dem Tagesspiegel, militärische Fähigkeiten spielten beim Irak "keine Rolle". Außenminister Fischer schloss eine Beteiligung an einem Waffengang ebenfalls aus. Dafür "gibt es keine Mehrheit im Deutschen Bundestag", sagte Fischer. Merz sagte, Schröder, Fischer und Scharping würden von der US-Regierung "offensichtlich als Gesprächspartner nicht mehr ernst genommen".

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