Politik : Kampfhund-Debatte: Grüne: Einheitlicher Schutz vor gefährlichen Tieren

Bündnis 90/Die Grünen haben bundeseinheitliche Regelungen zum Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden gefordert. Dies sei bei einer Fraktionsanhörung von Fachleuten einhellig unterstützt worden, berichteten die Grünen- Abgeordneten Ulrike Höfken und Cem Özdemir am Montag in Berlin. Die in letzter Zeit kurzfristig beschlossenen, aber unterschiedlichen Maßnahmen von Bund und Ländern seien notwendig gewesen, um weitere "tragische Vorfälle" mit so genannten Kampfhunden zu verhindern, sagten die Abgeordneten. Inzwischen seien die Vorschriften aber so zersplittert und teilweise auch widersprüchlich, dass sie in der Öffentlichkeit, bei Polizei, Ordnungsämtern und Hundehaltern zu Irritationen führten. Kaum ein Hundehalter sei noch in der Lage, von einem Ort zum anderen zu reisen und dabei die Rechtslage zu überblicken, kritisierte Höfken. Özdemir sagte, die Hundeleine habe zwei Enden, und man müsse an beiden ansetzen.

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