Politik : Kampusch: Ich dachte nur an Flucht

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Wien - Natascha Kampusch hat während ihrer achtjährigen Gefangenschaft immer auf eine Flucht gehofft. „Ich dachte nur an Flucht“, sagte Kampusch der österreichischen Zeitschrift „News“. Sie habe sich in ihrem Verlies wie ein „armes Hendel in einer Legebatterie“ gefühlt. In all der Zeit habe sie sich „immer und immer wieder gefragt, warum das mir – unter den vielen Millionen Menschen ausgerechnet mir – passieren musste“. Es sind die ersten veröffentlichten Interviewaussagen von Kampusch, am Donnerstagabend sollte nach Redaktionsschluss dieser Ausgabe im ORF und auf RTL ein Gespräch mit der 18-Jährigen ausgestrahlt werden. Kampusch war 1998 im Alter von zehn Jahren entführt und acht Jahre lang in einem Kellerverlies gefangen gehalten worden. Am 23. August gelang ihr die Flucht. AFP

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