Politik : Kanada stellt Ermittlung gegen Schreiber ein Kein Verdacht mehr in Airbus-Affäre

-

Toronto (dpa). Kanada hat die Ermittlungen gegen den in Toronto lebenden Geschäftsmann und früheren Rüstungslobbyisten Karlheinz Schreiber im Zusammenhang mit dem AirbusBestechungsskandal eingestellt. Die kanadische Polizei teilte Schreiber schriftlich mit, dass sich „der Verdacht einer Rechtsverletzung im Zusammenhang mit Hubschraubern von Messerschmidt-Bölkow-Blohm (MBB), Thyssen und Airbus nicht erwiesen hat“ und dass keine Anklage erhoben wird. Der 69-Jährige sagte, dass er dieses Ergebnis seit Jahren erwartet habe. Seit mehreren Jahren hält sich Schreiber in Kanada auf und entzieht sich so dem Zugriff der deutschen Justiz, die einen Haftbefehl gegen ihn aufrechterhält. Er gilt als Schlüsselfigur im CDU-Spendenskandal und in der Affäre um angebliche Bestechungsgelder bei einem Panzergeschäft mit Saudi-Arabien.

» Mehr Politik? Jetzt Tagesspiegel lesen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben