Politik : Kanzler bestreitet Sonderregelung für Akw

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  Berlin/Obrigheim (dpa). Die Bundesregierung hat einen „Spiegel“-Bericht über eine Geheimabsprache zwischen Kanzler Gerhard Schröder (SPD) und dem Betreiber des Atomkraftwerks (Akw) Obrigheim, der Energie Baden-Württemberg (EnBW) über eine verlängerte Laufzeit des Meilers dementiert. „Es hat Gespräche gegeben, aber keine Absprache“, sagte Regierungssprecher Bela Anda am Samstag. Laut „Spiegel“ hatte Schröder dem Chef der EnBW, Gerhard Goll, die Verlängerung der Restlaufzeit mit Hilfe einer Ausnahmeregelung bereits im Juni 2000 bei den Verhandlungen über den Atomkonsens zwischen Regierung und Industrie zugesagt. Unterdessen wurde bekannt, dass am 27. September in dem Akw eine Tropfleckage in einem Kühlwassersystem entdeckt worden ist.

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