Politik : Kassen-Finanzausgleich: Reform noch 2001 geplant

Noch in diesem Jahr soll der milliardenschwere Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen auf eine neue Grundlage gestellt werden. Diesen Vorsatz bekräftige Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Bundestages. Zugleich will sie den starken Ausgabenanstieg bei Arzneimitteln durch neue Medikamenten-Festbeträge gebremst werden. Die Ortskrankenkassen forderten zusätzliche Anstrengungen.

Schmidt verwies auf die von Gutachtern festgestellten Schwächen im so genannten Risikostrukturausgleich, der den Trend zu teuren Kassen für Kranke und billigen Kassen für Gesunde fördere. Die Neuordnung des Finanzausgleichs solle das Solidarprinzip stärken und die Qualität der medizinischen Versorgung sichern.

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