Politik : Kindesmissbrauch: Verdacht nicht bestätigt

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Genf (jdh). In der Kindersexaffäre in westafrikanischen Flüchtlingscamps konnten die Vereinten Nationen bestehende Vorwürfe von Missbrauch nicht erhärten. Jedoch stießen die UN-Inspektoren auf zehn neue Fälle von Ausbeutung, wie aus dem Umfeld des Genfer Flüchtlingshilfswerks UNHCR bekannt wurde. Der Abschlussbericht werde in den „kommenden Tagen oder Wochen" veröffentlicht, bestätigte ein hochrangiger Diplomat. Damit dürfte auch der Verdacht gegen das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) sowie die Deutsche Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) hinfällig sein. Die Namen beider Institutionen waren in einem UN-Bericht vermerkt, auf einer Liste mit anderen beschuldigten Hilfsorganisationen.

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