Kita-Tarifstreit : Es wird wieder gestreikt und verhandelt

Wieder werden die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten kommunaler Kindergärten von Streiks begleitet. Beide Seiten schätzen die Gespräche als schwierig ein

Rund 2000 Erzieher und Sozialarbeiter im Raum Stuttgart legten ihre Arbeit nieder. Rund 180 Einrichtungen sind betroffen.

Nach einem Monat Unterbrechung hatten die Gewerkschaften ver.di und Erziehung und Wissenschaft (GEW) gestern die Verhandlungen mit den kommunalen Arbeitgebern wieder aufgenommen. Beide Parteien saßen ergebnislos bis tief in die Nacht zusammen. Sie schlossen nicht aus, dass die Gespräche über das Wochenende hinaus dauern können.

Ver.di-Chef Franks Bsirske schloss eine Zuspitzung nicht aus, falls es zu keiner Einigung komme. VKA-Präsident Thomas Böhle forderte ein Ende der Streiks, die zunehmend das Klima zwischen Eltern und Erziehern vergifteten.

Der Tarifkonflikt dauert bereits seit Mitte Mai an und wird seitdem von bundesweiten Streiks begleitet, die zuletzt aufgrund der Sommerferien aber deutlich zurückgefahren worden waren.

Die Gewerkschaften fordern neben deutlichen Einkommensverbesserungen einen tarifvertraglich garantierten Gesundheitsschutz für die rund 220.000 Beschäftigten.


Quelle: ZEIT ONLINE, dpa, sp

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