Politik : Kleines Renten-ABC: Eigenvorsorge und Rentenniveau

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Eigenvorsorge: Die zusätzliche, freiwillige und private Eigenvorsorge soll künftig die Leistungen der gesetzlichen Rente ergänzen. Deshalb will die Bundesregierung die Eigenvorsorge ab 2002 stufenweise bis 2008 in Form von Zulagen und steuerlichen Erleichterungen unterstützen. Wer ab 2008 sowohl mit eigenen Beiträgen wie mit der staatlichen Förderung insgesamt vier Prozent seines Bruttoeinkommens jährlich zusätzlich spart, erhält den maximalen staatlichen Fördersatz. Der liegt für Alleinstehende bei 300 Mark, für Verheiratete bei 600 Mark, und für jedes Kind gibt es zusätzlich 360 Mark.

Rentenniveau: Das Rentenniveau errechnet sich aus dem Verhältnis der so genannten Eckrente zum aktuellen Durchschnittseinkommen. Als Eck- oder Standardrentner gilt eine fiktive Person, die 45 Jahre lang durchschnittlich verdient und in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat. Das Verhältnis dieser Rente zum aktuellen Durchschnittseinkommen beziffert das Rentenniveau. Sollte die Reform 2001 beschlossen werden, liegt das Rentenniveau bei etwa 69 Prozent. Der DGB fordert, dass es auch nach der Rentenreform nicht unter 67 Prozent sinkt.

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