Politik : Klimaschutzbericht: Weltweit führende Experten - Die IPCC berät Regierungen

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Die Zwischenstaatliche Kommission zum Klimawandel (Intergovernmental Panel on Climate Change, kurz IPCC) ist 1988 gebildet worden. Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (Unep) und die Welt-Wetter-Organisation (WMO) haben das Gremium gemeinsam berufen. Im IPCC sind Klimaexperten aus aller Welt vertreten.

Die Kommission hat die Aufgabe, wissenschaftliche Informationen zum Klimawandel zusammenzutragen. Eine von drei Arbeitsgruppen untersucht die Verwundbarkeit natürlicher und sozialer Systeme durch die Klimaveränderungen. Eine weitere Arbeitsgruppe erarbeitet Handlungsanleitungen für die Regierungen, wie der Ausstoß von Treibhausgasen verringert und der Klimawandel aufgehalten werden kann.

Eine so genannte Task Force des IPCC hat die Aufgabe, die nationalen Klimagas-Inventare im Überblick zu behalten. Denn auch nach dem Scheitern des Klimagipfels in Den Haag Ende November des vergangenen Jahres haben die Vertragsstaaten an ihren 1997 in Kyoto übernommenen Pflichten festgehalten.

Den ersten Bericht über den Klimawandel legte der IPCC im Jahr 1990 vor. Fünf Jahre später folgte der zweite Bericht, der es seinen amerikanischen Kritikern schwermachte, weiterhin zu behaupten, der Klimawandel habe mit dem Ausstoß von Treibhausgasen nichts zu tun. In dieser Woche billigten 150 Delegierte aus 100 Ländern den dritten Klimabericht des IPCC.

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