Politik : Klose: „Das ist der reine Wahnsinn“

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SCHWARZ ROT GOLD

Mit einer Menge Vertrauen in die eigene Stärke ist die deutsche Nationalmannschaft von ihrem Quartier in Miyazaki ins 1600 Kilometer entfernte Ibaraki gereist. Lässig winkten die Spieler am Dienstag bei der Abfahrt den mit schwarz-rot-goldenen Fähnchen winkenden Angestellten ihres Hotels zu. In Ibaraki findet am Mittwoch (13.30 Uhr MESZ) das zweite Vorrundenspiel der deutschen Fußballer gegen Irland statt. Nach dem furiosen 8:0-Erfolg gegen Saudi-Arabien fordert Teamchef Rudi Völler von seinen Spielern wieder einen Sieg: „Wir wollen erneut gewinnen und vorzeitig ins Achtelfinale einziehen. Dafür sind wir selbstbewusst genug.“

Besonders dürfte diese Gefühlsbeschreibung auf einen zutreffen: Stürmer Miroslav Klose. Er war mit drei Toren in das Turnier gestartet und ist bereits in Asien ein Medienstar. Völler versucht seinen Torjäger von der Presse abzuzschotten. Nur über seine Homepage im Internet gab der 23-Jährige einen Einblick in seine Gefühle. „Das ist alles reiner Wahnsinn, wie ein Traum“, schrieb Klose. Aber er meint auch: „Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht mit solch einer Legende wie Gerd Müller verglichen werden möchte.“ Während Klose also den Erwartungsdruck spürt, hat Torsten Frings endlich den Kopf frei. Der Mittelfeldspieler freute sich am Dienstag über seinen endlich vollzogenen Vereinswechsel von Werder Bremen und Borussia Dortmund – zuvor hatte es monatelangen Streit um den Transfer gegeben.

Also alles in Ordnung? Der Teamchef findet vor dem Spiel auch warnende Worte. „Wir müssen höllisch aufpassen“, warnt Völler. „Irland ist ein ganz anderes Kaliber als Saudi-Arabien.“ Die Iren haben immerhin die Fußball-Nation Holland aus der WM- Qualifikation geworfen. Tsp

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