Politik : Kohl bestreitet Vorwurf der Falschaussage

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(dpa). Altkanzler Helmut Kohl (CDU) hat alle Vorwürfe wegen des Verdachts der uneidlichen Falschaussage zurückgewiesen. „Der geäußerte Verdacht einer Falschaussage vor dem Untersuchungsausschuss ist offensichtlich unbegründet und entbehrt jeder sachlichen Grundlage“, teilten Kohls Anwälte am Dienstag in Berlin mit. Die Berliner Staatsanwaltschaft hat nach der Strafanzeige eines Privatmannes Ermittlungen gegen Kohl und den Medienunternehmer Leo Kirch eingeleitet. Dem Vorwurf der Falschaussage werde anhand von Protokollen aus dem früheren SpendenUntersuchungsausschuss des Bundestages nachgegangen, hieß es bei der Staatsanwaltschaft. Hintergrund ist laut „Spiegel“ ein Beratervertrag über 600 000 Mark, den Kirch 1999 mit Kohl geschlossen haben soll. Beiden werde vorgeworfen, dies im Parteispenden-Untersuchungsausschuss verschwiegen zu haben.

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