Politik : Kolumbien: Bundesregierung sagt Hilfe zu

J.H.

Das Treffen von Bundeskanzler Gerhard Schröder mit dem kolumbianischen Präsidenten Andrés Pastrana in Berlin hat keine wesentliche Annäherung gebracht. Die kritische Haltung seines Gastgebers zum millardenschweren Plan Colombia, mit dem die USA den Kampf des südamerikanischen Landes gegen den Drogenhandel finanzieren, konnte Pastrana nicht zerstreuen. Er wies darauf, der Kolumbien-Plan umfasse im Gegensatz zur internationalen Wahrnehmung zu 80 Prozent soziale Investitionen. Schröder sagte, Deutschland und die EU wollten den "mutigen Friedensprozess" in Kolumbien unterstützen, sofern sie Einfluss darauf nehmen könnten. Dazu seien die Entwicklung von Alternativen zum Drogenanbau, offene Märkte für neue Produkte und ein Investitionsabkommen erforderlich.

» Mehr Politik? Jetzt Tagesspiegel lesen!

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben