Politik : Kolumbien: Miliz ermordet Dorfbewohner

Rechtsgerichtete Milizionäre haben im Süden von Kolumbien sieben Menschen ermordet und mehrere weitere verletzt. Sechs Kämpfer der Vereinigten Selbstverteidigungskräfte Kolumbiens schossen am Samstag in dem Ort Caloto auf Dorfbewohner und schleuderten eine Handgranate, berichteten Augenzeugen.

Am Sonntag hat die kolumbianische Geheimpolizei einen gefürchteten Anführer rechter Paramilitärs festgenommen. Dmar de Jess Castillo alias "Mochacabezas" (Kopfabschläger) wird für Massaker an Dutzenden von Zivilisten in den Jahren 1997 und 1998 im Südosten des südamerikanischen Landes verantwortlich gemacht. Castillo enthauptete zahlreiche seiner Opfer. Er leitete Behördenangaben zufolge die Kämpfer der Paramilitärs im Westen und im Landesinneren Kolumbiens.

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