Politik : Konferenz "Modernes Regieren": Argentiniens Präsident war zuerst da

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Als erster traf am Donnerstag Fernando de la Rua ein: Der argentinische Präsident gehört zu den 13 Staats- und Regierungschefs, die Bundeskanzler Gerhard Schröder nach Berlin zur Konferenz "Modernes Regieren im 21. Jahrhundert" eingeladen hat. Bis zum heutigen Freitag soll der Teilnehmerkreis vollzählig sein, wobei die Regierungschefin mit der weitesten Anreise - die neuseeländische Premierministerin Helen Clark - ebenfalls schon am Donnerstag erwartet wurde.

Neben den beiden wurden ebenfalls noch am gestrigen Donnerstag in Berlin erwartet: Brasiliens Präsident Fernando Herrique Cardoso, Kanadas Premier Jean Chrétien, der griechische Regierungschef Konstantinos Simits - und natürlich US-Präsident Bill Clinton, auf Abschiedstour durch Europa. Am heutigen Freitagabend, wenn Kanzler Schröder die "modernen Regierenden", bei denen es sich überwiegend um Mitte-links-Politiker handelt, offiziell zur Konferenz begrüßt, sind dann auch die übrigen Teilnehmer eingetroffen: Italiens Premierminister Giuliano Amato, der portugiesische Regierungschef Antonio Manuel de Olveira Guterres, Frankreichs Premier Lionel Jospin, dessen niederländischer Amtskollege Wim Kok, der chilenische Präsident Ricardo Lagos Escobar, Südafrikas Staatschef Thabo Mbeki und der schwedische Ministerpräsident Göran Persson.

Die Briten, obwohl in der Vorbereitung der Konferenz sehr engagiert, nehmen weder mit dem Kindsvater Tony Blair noch durch ein anderes Regierungsmitglied teil. Dafür steht aber der Dritte-Weg-Vordenker Anthony Giddens auf der Teilnehmerliste der Expertentagung innerhalb der Konferenz.

Ganze drei Stunden bleiben den 14 Staats- und Regierungschefs am Samstagvormittag, um sich Gedanken über die Modernisierung der Sozialsysteme und die Neuverteilung staatlicher Aufgaben zu machen. Den Abschluss der Konferenz bildet ein gemeinsames Mittagessen im Debis-Haus am Potsdamer Platz - wobei Clinton wohl mindestens auf den Nachtisch wird verzichten müssen. Für 14 Uhr vermerkt das Protokoll Clintons Abreise Richtung Moskau.

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