Politik : Korea: Verwandte dürfen sich besuchen

Vertreter Nord- und Südkoreas haben am Freitag 55 Jahre nach Teilung der Halbinsel ein Abkommen über die Zusammenführung von Familien und die Rückkehr ehemaliger kommunistischer Gefangener in den Norden unterzeichnet. Mitarbeiter des Roten Kreuzes beider Staaten einigten sich nach amtlichen Angaben darauf, dass zwischen dem 15. und dem 18. August zwei Gruppen mit jeweils hundert Menschen aus beiden Teilen Koreas Verwandte in den Hauptstädten des anderen Landes besuchen können. Ehemalige politische Häftlinge aus dem Norden dürfen Anfang September in ihre Heimat zurückkehren. Falls sie dies wünschten, könnten sie aber auch in Südkorea bleiben. Die Gefangenen waren bereits vor Jahren freigekommen, durften aber bisher nicht aus Südkorea ausreisen.

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