Politik : Kostunicas politischer Existenzkampf

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Nach dem Scheitern der serbischen Präsidentenwahl muss nach der Verfassung bis 5. Januar eine Neuauflage der Wahl stattfinden. Der nationalkonservative Kandidat Kostunica dürfte erneut antreten, denn es geht um seine politische Existenz: Seine Amtszeit als jugoslawischer Präsident endet im kommenden Jahr, wenn Serbien und Montenegro einen neuen Staatenbund bilden. Kostunica kritisierte am Sonntagabend das Wahlrecht, das noch aus der Ära von Slobodan Milosevic stammt, als irrational. Vergeblich hatte er auf die Stimmen der Anhänger des Ultranationalisten Seselji gehofft, der im ersten Wahlgang auf dem dritten Platz landete. Seselji dürfte wieder antreten. Aus dem Lager des liberalen Reformkandidaten Labus hieß es, man werde ihm von einer erneuten Kandidatur abraten. Tsp

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