Politik : Krebsstoff soll raus aus Kartoffelchips Künast geht gegen Acrylamid vor

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Berlin (dpa/Tsp). Das Verbraucherschutzministerium will noch in diesem Monat gemeinsam mit den Ländern verbindliche Herstellungsverfahren für die Produktion von Lebensmitteln vereinbaren. Diese Vorgaben für die Industrie sollen die Gefahren durch die Chemikalie Acrylamid verringern. Die Substanz steht unter dem Verdacht, Krebs auszulösen und das Erbgut zu verändern. Acrylamid entsteht beim Frittieren und Braten von stärkehaltigen Lebensmitteln wie Kartoffeln oder Getreide. Wie Staatssekretär Alexander Müller am Mittwoch mitteilte, gebe es bereits einige Hersteller beispielsweise von Knäckebrot und Kartoffelchips, die ihre Produktionsverfahren geändert haben und darüber hinaus auch die Acrylamidwerte in ihren Nahrungsmitteln angeben.

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