Politik : Kreuzberg brennt nicht Polizei und Senat ziehen positive Bilanz des 1. Mai

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(Tsp). Bei den Berliner Krawallen am 1. Mai wurden in diesem Jahr weniger Straftaten verübt und mehr mutmaßliche Straftäter festgenommen als in den Vorjahren. Das teilte die Polizei mit. Aus Sicht von Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) wurde das Gewaltritual am Maifeiertag erstmals seit Jahren durchbrochen. Er lobte das schnelle Handeln der Polizei sowie die gute Zusammenarbeit mit Anwohnern und Vertretern arabischer und türkischer Vereine. Der Senator zeigte sich „hoch zufrieden“, wie das polizeiliche „Konzept der ausgestreckten Hand“ umgesetzt wurde, das Gewalttäter von friedlichen Festbesuchern und politischen Demonstranten isolieren sollte. Neben Körting äußerten sich auch Anwohner und die politische Opposition zufrieden mit dem Verlauf des Feiertages, der seit 1987 von Straßenkrawallen überschattet wird. Nach Angaben des Berliner Polizeipräsidenten Dieter Glietsch wurden rund um den 1. Mai 348 Randalierer festgenommen, 106 mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Sachschäden belief sich auf 60 – ein Drittel des Vorjahres. Vergangenes Jahr brannten 18 Autos aus, dieses Jahr nur eines.

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