Krieg in Syrien : UN rechnen mit vier Millionen Flüchtlingen

Die Zahl der Flüchtlinge, die dem Krieg in Syrien entkommen wollen, wird immer größer - es ist eine humanitäre Katastrophe.

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Hilfsorganisationen sind sich einig: Die Situation in Syrien ist nicht nur dramatisch, sondern eine humanitäre Katastrophe. Vielleicht sogar die größte des 21. Jahrhunderts. Mehr als zwei Millionen Menschen sind bislang vor den blutigen Kämpfen und der Not in die Anrainerstaaten geflohen. Doch noch im Laufe dieses Jahres könnte sich die Zahl der Schutzsuchenden sogar verdoppeln. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen geht in einer jetzt veröffentlichten Prognose davon aus, dass bis Ende 2014 insgesamt vier Millionen Syrer die Grenzen ihrer Heimat überquert haben werden. Besonders betroffen wäre demnach der Libanon. Dort könnte die Zahl der registrierten Flüchtlinge von heute 850 000 auf 1,6 Millionen steigen. Die Türkei müsste mit mehr als einer Million Syrern zurechtkommen, Jordanien mit mindestens 800 000, der Irak mit 400 000. Nicht berücksichtigt sind dabei diejenigen, die in Syrien ausharren müssen. Experten schätzen, dass zwischen sechs und sieben Millionen Menschen dringend auf Hilfe angewiesen sind.

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