Politik : Krise in Nahost: Israel bestätigt Kontakte mit der Hisbollah

Der israelische Generalstabschef Schaul Mofas hat am Dienstag Kontakte unter deutscher Vermittlung zwischen Israel und der radikal-islamischen Hisbollah-Miliz über einen Gefangenen-Austausch bestätigt. Mofas sagte allerdings nach Rundfunkberichten in Jerusalem, man könne noch nicht von Verhandlungen sprechen. Ein Hisbollah-Sprecher hatte am Montag gesagt, der Austausch könnte bereits in den nächsten zehn Tagen stattfinden.

Der israelische Ministerpräsident Ehud Barak informierte unterdessen am Montagabend US-Präsident Bill Clinton über die Hintergründe seines Rücktritts. Wie nach dem Gespräch am Dienstag in Jerusalem verlautete, kam dabei auch die aktuelle Lage in den Palästinenser-Gebieten zur Sprache. Nach israelischen Rundfunkberichten wurden Außenminister Schlomo Ben-Ami und Baraks Bürochef Gilad Scher beauftragt, Möglichkeiten einer Wiederaufnahme der Verhandlungen mit den Palästinensern auszuloten.

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