Politik : Kritik an Kosovo-Berichten

Die "Hetzsprache" einiger deutscher Medien in der Berichterstattung über den Kosovo-Krieg hat der Bundesvorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes, Hermann Meyn, scharf kritisiert.Wer den jugoslawischen Staatspräsidenten Slobodan Milosevic als "Schlächter" bezeichne oder von "irren" Serben spreche, trage nicht dazu bei, dem Frieden eine Chance zu geben, erklärte.Er forderte die Journalisten zu einem sensiblen Umgang mit der Sprache der Militärs auf und warnte davor, in den Jargon der Wehrmachtsberichte zurückzufallen.

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