Politik : Kritik an Madrid wegen Ölpest Greenpeace: Organisation schlecht

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La Coruña (dpa). Nach dem Untergang des Großtankers „Prestige“ im Atlantik haben Umweltschützer und Küstenbewohner der spanischen Regierung Fehler im Kampf gegen die Ölpest vorgeworfen. Im betroffenen Küstengebiet im Nordwesten Spaniens fehle es an Containern zur Entsorgung des Ölschlamms, beklagte die Umweltschutzorganisation Greenpeace. Mancherorts hätten die Behörden den Einsatz freiwilliger Helfer abgelehnt. Portugiesische und französische Fachleute berichteten, aus dem Wrack sei erneut Öl ausgetreten. Spaniens Vizepremier Mariano Rajoy bestritt dies. Greenpeace warnte, das Tankerunglück hätte auch Deutschland treffen können.

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