Politik : Kritik nach Bomben auf Botschaft

WASHINGTON/LOS ANGELES (rtr/AP).Die Bombardierung der chinesischen Botschaft in Belgrad geht nach Informationen der "Los Angeles Times" auf unkorrekte Karten von 1997 zurück.Die Karte der Nationalen US-Kartenbehörde enthielt jedoch die Botschaft nicht, obwohl diese sich zum Zeitpunkt der Erstellung der Karte bereits am bombardierten Standort befand.Damit wächst der Druck auf die Behörde.Karten der National Imagery and Mapping Agency (Nima) spielten demnach seit 1985 bereits bei mindestens zwölf Unglücken eine Rolle; unter anderem beim Seilbahn-Unglück in Cavalese, bei dem 20 Menschen starben."Keine der Nima zur Verfügung stehenden Datenbanken identifizierte das Ziel als Ort der chinesischen Botschaft", antwortete Nima-Sprecherin Snow auf eine Anfrage der Zeitung.

0 Kommentare

Neuester Kommentar