Kuba : Chávez: Castro wäre beinahe gestorben

Der kubanische Staatschef Fidel Castro hat seine Darmkrankheit nur durch massive Bluttransfusionen überlebt. Das berichtet sein venezolanischer Amtskollege Hugo Chávez.

Fidel Castro
Gute Freunde: Fidel Castro mit Hugo Chavez. -Archivbild: AFP

Manaus"Sie haben ihm ich weiß nicht wie viele Bluttransfusionen verabreicht, sie haben sein ganzes Blut ausgetauscht", sagte Chávez in der brasilianischen Stadt Manaus. Mittlerweile sei der 81-Jährige, der vor mehr als einem Jahr die Regierungsgeschäfte an seinen Bruder Raúl übergab, wieder "ganz der Alte". "Gut, er hat ein Problemchen, aber er kann noch hundert Jahre leben", versicherte Chávez, der nach eigenen Angaben vor drei Wochen mit Castro telefonierte.

Die kubanische Führung gibt keine Einzelheiten über die Erkrankung des Staatschefs bekannt, der zum letzten Mal im Juni auf einem Video zu sehen war. Chávez und Castro verstehen sich als Vorreiter im Kampf gegen die Vorherrschaft der USA in Lateinamerika und weltweit. Chávez sagte: "Fidel Castro ist glücklich. Er sagte mir, 'Chávez, ich brauchte diese Krankheit, um endlich Zeit zum Fernsehen, Nachdenken und Schreiben zu haben'". (mit AFP)

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