Politik : Kubicki hält die Debatte über eine sozialliberale Koalition für "abstrakt"

Gut eine Woche vor der Landtagswahl in Schleswig-Holstein steuert FDP-Spitzenkandidat Wolfgang Kubicki kräftig gegen Spekulationen über eine mögliche sozialliberale Koalition, die im Zuge der schweren CDU-Krise aufgeflammt waren. Er nannte die Debatte am Freitag "abstrakt". Die FDP wolle eine andere Politik und kämpfe nach wie vor für eine Mehrheit aus CDU und FDP, sagte Kubicki. "Wir wollen Volker Rühe als Ministerpräsidenten, weil das Land es verdient hat." Er betonte: "Ich liebäugle mit einer sozialliberalen Koalition überhaupt nicht." Die Sozialdemokraten seien hier "grottenschlechter als die auf Bundesebene oder in Nordrhein-Westfalen".

Die von der CDU-Finanzaffäre profitierende FDP schwebt bei neun Prozent im Umfragehoch. Er sehe weiterhin eine realistische Chance, dass CDU und FDP nach der Wahl am 27. Februar eine Mehrheit stellen, versichert Kubicki. Nach den Umfragen wird dies schwer. Danach liegt die SPD bei etwa 45 Prozent, die CDU bei 33. Allerdings ist der Wiedereinzug der Grünen nicht sicher.

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