Politik : Kurzmeldungen - Außenpolitik: Einstimmig für Kabilas Sohn und weitere Nachrichten

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Kinshasa (dpa). Ungeachtet aller Kritik an dem designierten Präsidenten der Demokratischen Republik Kongo (DRC), Joseph Kabila (31), hat sich das Parlament in Kinshasa am Mittwochabend einstimmig für ihn entschieden. Einen Tag nach der Beisetzung des bei einem Attentat ermordeten Präsidenten Laurent Kabila entschieden sich die Parlamentarier für dessen Sohn.

Berlin: Nordkorea anerkennen

Berlin (AP). Die Bundesrepublik will erstmals in ihrer Geschichte diplomatische Beziehungen zu Nordkorea aufnehmen. Unter Leitung von Bundeskanzler Gerhard Schröder beschloss das Kabinett am Mittwoch, der Regierung in Pjöngjang Gespräche darüber anzubieten. Mit dem Angebot verbinde Deutschland die Erwartung, dass Nordkorea die Menschenrechtslage verbessere und der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen Einhalt gebiete, hieß es.

Jelzins Immunität begrenzt

Moskau (dpa). Das russische Parlament in Moskau hat die Zusicherung der Straffreiheit für den früheren Präsidenten Boris Jelzin eingeschränkt. In zweiter Lesung des Gesetzentwurfs bestimmten die Abgeordneten, dass ein Ex-Präsident für schwere Straftaten während seiner Amtszeit doch zur Rechenschaft gezogen werden könne.

Dumas bestreitet Vorwürfe

Paris (AFP). Der in Paris wegen Korruption angeklagte Ex-Außenminister Roland Dumas hat vor Gericht die gegen ihn erhobenen Vorwürfe empört zurückgewiesen. In seiner ersten Aussage seit Beginn des Verfahrens bestritt der 78-Jährige am Mittwoch, seiner Ex-Geliebten Christine Deviers-Joncour einen Posten beim Ölkonzern Elf-Aquitaine verschafft zu haben.

Nachzahlung für Staatsdiener

Madrid (dpa). In Spanien können sich zwei Millionen Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst auf eine unverhoffte Gehaltsnachzahlung aus dem Jahr 1997 freuen. In einem Urteil, das in der spanischen Rechtsgeschichte einmalig ist, erklärte der Nationale Gerichtshof in Madrid das von der Regierung für 1997 verfügte "Einfrieren" der Löhne und Gehälter für illegal.

Sieben Mordopfer in Algerien

Algier (dpa). Extremistische Islamisten haben in Algerien sieben Mitglieder zweier Familien, darunter zwei Kinder im Alter von sieben und zehn Jahren, ermordet.

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