Politik : Kurzmeldungen: Wahl in Iran am 8. Juni

Teheran (rtr). Der Wächterrat als oberstes Verfassungsorgan des Iran hat die nächste Präsidentenwahl auf den 8. Juni 2001 festgesetzt. Unklar istt, ob der als Reformer bekannte Präsident Chatami erneut antritt. Am Sonntag wurde der prominente Oppositionspolitiker Essatollah Sahabi festgenommen. Ihm wird "Beschimpfung des Führers der islamischen Republik" vorgeworfen.

Sarovic neuer Präsident

Banja Luka (dpa). Der serbisch-nationalistische Politiker Mirko Sarovic ist neuer Präsident der bosnischen Serbenrepublik. Sarovic, führendes Mitglied der Serbischen Demokratischen Partei (SDS) des als Kriegsverbrecher gesuchten Radovan Karadzic, trat sein Amt am Samstag nach der Vereidigung vor dem Parlament in Banja Luka an.

Geremek ist Parteichef

Warschau (dpa). Der frühere polnische Außenminister Bronislaw Geremek ist zum neuen Vorsitzenden der liberalen Freiheitsunion (UW) gewählt worden. Für den Historiker und langjährigen Bürgerrechtler stimmten 338 Delegierte des Parteitages der UW. Geremeks Gegenkandidat, der stellvertretende Parlamentspräsident Donald Tusk, erhielt 261 Stimmen.

Strom aus Südkorea?

Seoul/Pjöngjang (dpa). Südkorea und das kommunistische Nordkorea wollen ihre Wirtschaftsbeziehungen verbessern. Neben weiteren Erleichterungen für Familientreffen einigten sich beide Seiten darauf, Nordkoreas Wunsch nach Belieferung mit Strom aus Südkorea zu erörtern.

Aktivist in Psychiatrie verbannt

Peking (AP). Die chinesische Polizei hat in der östlichen Provinz Jiangsu einen Mitarbeiter einer Seidenfabrik in eine Psychiatrie gebracht, der rund 300 Arbeiter in einer unabhängigen Gewerkschaft organisieren wollte.

Indien verhandlungsbereit

Neu Delhi (dpa). Der indische Premierminister Vajpayee hat Pakistan erneut Gespräche über den Kaschmir-Konflikt angeboten. Voraussetzung sei allerdings, dass Islamabad jegliche Gewaltanwendung beende.

19 Schüler ermordet

Algier (dpa). In der algerischen Stadt Medea sind 19 Berufsschüler und zwei Wachmänner von mutmaßlichen islamistischen Extremisten ermordet worden. Das Massaker geschah 90 Kilometer südlich der Hauptstadt Algier.

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