Politik : Kurzmeldungen

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KURZMELDUNGEN

Bush: Wir sind alle Sünder

Washington (AFP). Im Streit um die Homo-Ehe hat US-Präsident George W. Bush ein Jahr vor der Präsidentschaftswahl einen Kurswechsel angedeutet. „Die Position dieser Regierung ist, egal welche rechtlichen Vereinbarungen Leute eingehen wollen, sie dürfen es“, sagte Bush dem Sender ABC. Homosexuelle seien nicht von vornherein sündhafter als andere Menschen: „Ich glaube, wir sind alle Sünder.“

China schützt das Klima

Berlin/Peking (deh). China will seinen Kohlendioxid-Ausstoß bis 2010 um 15 Prozent verringern. China hat zwar einen niedrigen Pro-Kopf-Ausstoß von Kohlendioxid, liegt aber bei den Gesamtemissionen auf Platz zwei hinter den USA. Im Rahmen des Klimaschutzabkommens von Kyoto hatte China sich bisher stets geweigert, sich auf konkrete Minderungsziele zu verpflichten.

21 Mal lebenslänglich

Athen (öhl). Führende Mitglieder der linksgerichteten griechischen Terrorgruppe „17. November“ sind am Mittwoch in Athen zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Der Gründer und ideologische Kopf der Gruppe, Alexandros Giotopoulos, erhielt 21 Mal lebenslänglich, die höchste jemals in Griechenland verhängte Strafe.

KP ruft zu Wahlboykott auf

Moskau (win). Russlands Kommunisten wollen bei der Präsidentenwahl am 14. März auf eine Kandidatur verzichten und stattdessen zum Boykott der Abstimmung aufrufen. Ziel ist es, die Wahlbeteiligung unter 50 Prozent abzusenken. Nach geltender Gesetzgebung wird dann die Abstimmung für ungültig erklärt, und werden Neuwahlen binnen drei Monaten ausgeschrieben.

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