Politik : Kurzmeldungen

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KURZMELDUNGEN

EU und Juden beenden Streit

Brüssel. (dpa). Führende jüdische Organisationen haben im Streit mit der EUKommission um Antisemitismus-Vorwürfe eingelenkt. Bei einem Besuch in Brüssel sprach der Generalsekretär des Jüdischen Weltkongresses (WJC), Israel Singer, Kommissionspräsident Romano Prodi und dessen Behörde das Vertrauen aus. Der WJC hatte der EU-Kommission Antisemitismus vorgeworfen. Daraufhin hatte Prodi die Vorbereitungen für ein gemeinsames Seminar zum Antisemitismus abgebrochen. Nun wird daran weitergearbeitet. Hintergrund der Kritik der Juden war eine Meinungsumfrage, in der 59 Prozent der Befragten Israel als größte Gefahr für den Weltfrieden bezeichneten, sowie eine nicht veröffentlichte EU-Studie über Antisemitismus.

Afghanische Wahlen gefährdet

Kabul (AP). Die für Juni geplanten ersten demokratischen Wahlen in Afghanistan müssen nach Auffassung der UN wegen der weiterhin angespannten Sicherheitslage wahrscheinlich verschoben werden. Es sei „beinahe unmöglich“, den Wahltermin im Juni angesichts der derzeitigen Sicherheitslage einzuhalten, sagte ein UN-Sprecher in Kabul. Die geringe Rate der eingeschriebenen Wähler liege weit unter der Quote, die notwendig sei, um die Wählerregistrierung „noch in diesem Jahr zu vollenden“.

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