Politik : Kurzmeldungen

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KURZMELDUNGEN

Keßler bekommt nichts

Berlin (sc). Ex-DDR-Verteidigungsminister Keßler hat keinen Anspruch auf Entschädigung wie andere Wehrmachtsdeserteure. Das Verwaltungsgericht Köln wies seine Klage ab, da er nach dem Überlaufen zur Sowjetarmee 1941 nicht verurteilt worden sei. Durch die Mitverantwortung für die Todesschüsse an der innerdeutschen Grenze habe er alle Ansprüche verwirkt. (AZ: 8 K 18/03)

Entscheidung zu Hohmann

Wiesbaden (dpa). Die Entscheidung über den Ausschluss des umstrittenen Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann aus der CDU fällt voraussichtlich im Juni. Dies sagte der Generalsekretär der Hessen-CDU, Michael Boddenberg, im Anschluss an eine Verhandlung des Landesparteigerichts Wiesbaden.

Verfahren wird eingestellt

Oldenburg (dpa). Der Tod von zwei Marinesoldaten der Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“ wird wohl kein gerichtliches Nachspiel haben. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg stimmte am Mittwoch dem Vorschlag des Landgerichts zu, das Verfahren gegen den Schiffskommandanten einzustellen.

NS-Kriegsverbrecher tot

Rom (AP). Der in Italien wegen Kriegsverbrechen zu lebenslanger Haft verurteilte frühere SS-Offizier Karl Hass ist am Mittwoch mit 92 Jahren gestorben. Er hatte in einem Altersheim bei Rom unter Hausarrest gestanden. Hass war 1998 wegen seiner Teilnahme am Massaker in den Ardeatinischen Höhlen bei Rom im Jahr 1944 verurteilt worden. Damals waren 335 Italiener getötet worden.

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