Politik : Kurzmeldungen

Rücktritt Milosevics gefordert

ZAGREB (AFP).Der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Jugoslawiens und frühere Sprecher des Generalstabs, Vuk Obradovic, hat den Rücktritt von Präsident Slobodan Milosevic gefordert, da dieser Schuld am "Bankrott" Jugoslawiens sei und die Verantwortung für den Krieg trage, wie die kroatische Zeitung "Vecernji List" berichtete.Einen Militärputsch gegen Milosevic schloß Obradovic jedoch aus.

Clinton: Gefangene freilassen

WASHINGTON (AFP).US-Präsident Bill Clinton will die beiden jugoslawischen Kriegsgefangenen freilassen, wie NBC unter Berufung auf US-Regierungsvertreter berichtete, ohne ein Datum dafür zu nennen.Die Regierung in Belgrad hatte drei US-Soldaten nach Vermittlung von US-Bürgerrechtler Jesse Jackson freigelassen.

US-Soldat dankt Wärtern

WASHINGTON (AFP).Mit einem Dankesschreiben an seine serbischen Gefängniswärter hat sich der US-Soldat Christopher Stone aus der Kriegsgefangenschaft verabschiedet.Das Schreiben wurde von den Militärbehörden in Belgrad veröffentlicht, und auch von US-Fernsehsendern eingeblendet.

DAAD verspricht KosovoHilfe

BONN.Der Deutsche Akademische Austauschdienst hat Aufbauhilfe für die Universitäten im Kosovo versprochen.Sobald der Krieg zu Ende sei, werde der DAAD gemeinsam mit den deutschen Hochschulen damit beginnen, kündigte DAAD-Präsident Berchem an.

NATO-Jets in Ungarn

BUDAPEST (rtr).Die NATO wird für ihre Luftangriffe auf Jugoslawien 24 Kampfjets in Ungarn stationieren.Die F-18-Bomber träfen nach dem 10.Mai auf dem Luftwaffenstützpunkt Taszar im Süden des Landes ein, sagte Ungarns Verteidigungsminister Szabo am Mittwoch in Budapest.Es handelt sich um die ersten NATO-Kampfflugzeuge in Ungarn, das mit Polen und Tschechien im März der Allianz beigetreten war.

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