Politik : Kurzmeldungen

Belgrad: Kriegsrecht aufheben

Belgrad (AFP). Nach der formellen Einstellung der Nato-Luftangriffe hat sich die jugoslawische Regierung für die Aufhebung des Kriegszustandes ausgesprochen. Das Parlament solle zusammentreten, um darüber zu entscheiden, hieß es in einer Erklärung der Regierung in Belgrad. Der Kriegszustand war nach Beginn der Nato-Angriffe am 24. März verhängt worden.

Serben-Demo verboten

Belgrad. Die Polizei in Belgrad hat am Montag eine Protestversammlung serbischer Flüchtlinge aus dem Kosovo vor dem jugoslawischen Parlament verboten. Beamte in Zivil forderten die versammelten Demonstranten auf, den Platz vor dem Gebäude zu räumen. Die Flüchtlinge aus Kosovo werfen den serbischen Behörden vor, nichts für ihren Schutz vor albanischen Terroristen im Kosovo unternommen zu haben.

Sofia gestattet Nato-Transit

Sofia. Die bulgarische Regierung hat am Montag den Transit von Friedenstruppen der Nato durch das bulgarische Staatsgebiet im Rahmen der Operation "Joint Guardian" (Gemeinsame Wacht) im Kosovo gestattet.

"Mann der Vergangenheit"

Budapest (rtr). Der jugoslawische Präsident Slobodan Milosevic hat nach den Worten von Nato-Generalsekretär Javier Solana in einem zukünftigen Europa keinen Platz. Bei einem Nato-Treffen in Ungarn sagte Solana am Montag, Milosevic sei ein Mann der Vergangenheit. Mit ihm seien enge Beziehungen Serbiens zu Europa fast unmöglich.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben