Politik : Laut Umfrage hat jeder Dritte etwas gegen Juden

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Frankfurt/Leipzig (dpa). Die Ablehnung von Juden hat einer Studie zufolge in Deutschland während der vergangenen drei Jahren zugenommen. Im Westen sei dies stärker ausgeprägt als im Osten, berichtet die „Frankfurter Rundschau“ unter Berufung auf eine Studie des Frankfurter Sigmund-Freud-Instituts und der Universität Leipzig. Bei der Untersuchung wurden im April 1001 Ostdeutsche und 1050 Westdeutsche befragt. Auf die Aussage „Ich kann es gut verstehen, dass manchen Leuten Juden unangenehm sind“ antworteten 36 (1999: 20) Prozent zustimmend und 38 (56) Prozent ablehnend. Im Osten stimmten nur 31 Prozent zu, im Westen 37 Prozent.

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