Politik : Lebenslänglich

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Ende der 90er Jahre stand in Berlin ein Bahnerpresser vor Gericht. Der damals 47jährige Klaus Peter S. hatte drei Anschläge auf Bahnstrecken in Deutschland verübt. Der bankrotte Unternehmer aus Sachsen hatte im Herbst 1998 an verschiedenen Streckenabschnitten die Schrauben an den Schienen mit einem Vierkantschlüssel gelöst. In vier Erpresserbriefen an die Deutsche Bahn forderte er zehn Millionen Mark und drohte mit Bahnunglücken, falls die Summe nicht gezahlt würde. Allerdings verhinderte es am Morgen des 8. Dezember nur der Zufall, dass ein ICE, der über die von dem Erpresser gelockerten Schienen fuhr, nicht entgleiste. Bei einer inszenierten Geldübergabe wurde er dann gefasst. Anfang 2000 verurteilten die Richter dann den Mann zu lebenslanger Haft. Tsp

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