Politik : Lebenslang wegen Botschafts-Anschlägen

New York (AFP/dpa).

New York (AFP/dpa). Zum Thema Online Spezial: Terror und die Folgen
Themenschwerpunkte: Gegenschlag - Afghanistan - Bin Laden - Islam - Fahndung
Fotostrecke: Bilder des US-Gegenschlags Vier mutmaßliche Anhänger des Moslemextremisten Osama bin Laden sind von einem New Yorker Richter wegen Beteiligung an den Anschlägen auf zwei US-Botschaften in Ostafrika 1998 zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Richter Leonard Sand wies bei der Verkündung des Strafmaßes am Donnerstag darauf hin, dass nach Meinung der Geschworenen die lebenslange Haft für die Verurteilten härter sei als die Todesstrafe. Eine Möglichkeit der Begnadigung gibt es nicht. Die vier Verurteilten sind ein 28-jähriger aus Tansania, ein 24-Jähriger aus Saudi-Arabien ein 36-Jähriger aus Jordanien und ein 41-jähriger US-Bürger libanesischer Herkunft. Die vier Männer sollen dem Terrornetzwerk Al Qaida von Bin Laden angehören. Sie waren bereits im Mai von den Geschworenen für schuldig befunden worden, an den Anschlägen 1998 in Nairobi und Daressalam beteiligt gewesen zu sein, bei denen insgesamt 224 Menschen getötet worden waren. Die Jury hatte sich gegen die Todesstrafe ausgesprochen, weil die Verurteilten dadurch zu Märtyrern für radikale Moslems werden könnten.

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