Politik : Lebenszeichen von Vermissten in Algerien

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(dpa). Von den in Algerien vermissten Urlauber hat es am vergangenen Dienstag noch ein Lebenszeichen gegeben. Das berichtete Österreichs Außenministerin Benita FerreroWaldner am Samstag in Salzburg. Es gebe Anlass zur Hoffnung, jedoch nicht zu Euphorie, sagte die Ministerin nach ihrer Rückkehr aus Algerien, wo sie sich über die Suche nach den mindestens 31 Verschollenen, darunter zehn Österreicher, informiert hatte. Ihre Angaben stützten sich auf Informationen ihres algerischen Amtskollegen und des Innenministeriums in Algier. Sie böten Anlass zur Hoffnung, nicht aber zur Euphorie, sagte Ferrero-Waldner. Die Behörden in Algerien wüssten noch immer nicht, wo sich die Vermissten aufhalten, versuchten aber „alles zu unternehmen, um ihr Leben zu schützen“. In der südalgerischen Wüstenregion werden neben den Österreichern auch mindestens 15 Deutsche, vier Schweizer und je ein Niederländer und ein Schwede vermisst.

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