Politik : Leitstelle und Fahrer schuld am Transrapid-Unfall

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Lingen - Menschliches Versagen von Leitstand und Zugführer hat nach Ansicht der Ermittler zu dem schweren Unglück mit 23 Toten und zehn Verletzten auf der Versuchsstrecke für den Transrapid in Lathen im Emsland geführt. Dies ist das Ergebnis der ersten Ermittlungen, die die Staatsanwaltschaft Osnabrück am Mittwoch in Lingen vorgestellt hat. Sie ermittelt gegen die beiden Mitarbeiter im Leitstand der Versuchsanlage wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. Die Männer konnten bislang noch nicht vernommen werden, da sie weiterhin unter Schock stehen. Die Staatsanwaltschaft geht zudem davon aus, dass auch den bei dem Unglück getöteten Fahrer des Transrapid eine mögliche Mitschuld trifft. Am 22. September war der Versuchszug mit mehr als 30 Insassen bei Tempo 170 auf einen stehenden 60 Tonnen schweren Werkstattwagen geprallt. AFP

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