Libanon : USA fordern Hisbollah zum Ende der Gewalt auf

Die US-Regierung macht Druck auf die Hisbollah. Die Forderung: Die Miliz soll ihre Gewalt im Libanon einstellen. Am Freitag haben sich die Auseinandersetzungen zwischen Opposition und Anhängern der Regierungsmehrheit im Libanon weiter verschärft.

WashingtonDie USA seien sehr besorgt über die jüngsten Aktionen der pro-iranischen Organisation, sagte Gordon Johndroe, Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates im Weißen Haus, am Freitag. "Wir rufen Hisbollah dazu auf, ihre Versuche einzustellen, sich den rechtmäßig erfolgten Entscheidungen der libanesischen Regierung zu widersetzen."

Das Weiße Haus forderte zugleich von Iran und Syrien, ihre Unterstützung für die Miliz einzustellen. "Wir haben Vertrauen in die Regierung des Libanon. Sie hat in den jüngsten Jahren bewiesen, dass sie den Libanon zu einem sicheren und blühenden
Land machen will", sagte Johndroe. "Und die USA stehen fest an der Seite der Regierung und des libanesischen Volkes."

Die seit drei Tagen andauernden gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen der von Hisbollah geführten Opposition und Anhängern der Regierungsmehrheit hatten sich am Freitag weiter verschärft. So brachten Hisbollah-Kämpfer mehrere Viertel im Zentrum der Hauptstadt Beirut unter ihre Kontrolle. (mfa/dpa)

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