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Liberale : Genscher: "Schwerste Krise der FDP seit ihrem Bestehen"

Der langjährige FDP-Chef Hans-Dietrich Genscher sieht seine Partei in schwerem Fahrwasser. Zugleich wirbt der frühere Außenminister dafür, dem designierten Parteichef Philipp Rösler Zeit für den personellen Neubeginn zu geben.

Hans-Dietrich Genscher.
Hans-Dietrich Genscher.Foto: dapd

Hans-Dietrich Genscher geht mit dem Zustand seiner Partei hart ins Gericht. Die FDP stecke "in der schwersten strukturellen Krise seit ihrem Bestehen", schreibt er in einem Gastbeitrag für den Tagesspiegel. Indirekt plädierte er dafür, es zur Überwindung der Krise nicht bei dem Wechsel an der Parteispitze zu belassen.

Es werde "manche in der FDP geben, die selbst zu dem Schluss kommen sollten: Es ist besser, das Profil der Neuen FDP durch neue Gesichter prägen zu lassen". Das sei "keineswegs nur eine Generationenfrage und gilt keineswegs für alle, die jetzt in der Verantwortung stehen".

Rösler brauche für den angestrebten personellen Neubeginn aber Zeit. "Wer die Neue FDP wirklich will, wird von Rösler nicht verlangen, dass er binnen 48 Stunden ein neues Personaltableau aus dem Ärmel schüttelt", schreibt Genscher weiter.

Den vollständigen Gastbeitrag von Hans-Dietrich Genscher lesen Sie in der Donnerstagsausgabe des Tagesspiegel.

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