Politik : Lichtenhagen: Verteidiger fordern Freisprüche

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Schwerin (fro). Freisprüche für die drei Angeklagten haben am Donnerstag die Verteidiger im Lichtenhagen-Prozess vor dem Schweriner Landgericht gefordert. Die damals 17, 18 und 19 Jahre alten Skinheads hätten während der ausländerfeindlichen Krawalle in Rostock-Lichtenhagen im August 1992, die weltweit beachtet wurden, keine Molotow-Cocktails geworfen, so die Anwälte. Die Hauptbelastungszeugin, die damals 16 Jahre alt war, sei unglaubwürdig, die Anklage ein „Hasadeurenstück“, das Gericht habe ob der dünnen Beweislage zu Recht die Anklage seit 1995 liegen lassen.

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