Politik : Liebe Kinder,

Markus Feldenkirchen

Foto: Rückeis / Montage: DP

HINTER DEN LINDEN

gebt fein acht, der Kanzler hat ’nen Scherz gemacht. Vielleicht seid ihr ja auch schon mal auf die Homepage des Bundeskanzlers gesurft. Da gibt’s ja extra für euch eine Rubrik „Kanzler für Kids“. Ist voll dufte. Wenn ihr da auf „Regierungsfibel“ klickt, seht ihr eine lustige Komikfigur von Gerhard Schröder, wie er an seinem Kanzlerschreibtisch sitzt. Ihr könnt dann alle möglichen Gegenstände anklicken. Wenn ihr zum Beispiel auf das Bild von seiner Frau, der Doris, drückt, dann blinkt ein rotes Herz über dem Kanzlerkopf, und er guckt dann ganz verliebt. Echt süß. Noch so ein Kanzlerscherz ist das Bild über seiner Wand. Man könne darauf sehen, erklärt euch der Komik-Kanzler, wie er gerade auf Staatsbesuch in Amerika sei mit seinem Amtskollegen George W. Bush. Das ist der Präsident von Amerika.

Ihr müsst jetzt wissen, dass der Kanzler und der Bush aus Amerika sich überhaupt nicht mehr so doll mögen. Die haben sich gezofft und reden jetzt gar nicht mehr miteinander. Und deshalb ist es auch ein bisschen komisch, was der Kanzler euch auf die Frage antwortet: „Wozu macht der Bundeskanzler Staatsbesuche?“ Da schreibt er nämlich: „In der Politik ist es wie im wirklichen Leben: Menschen müssen zusammenarbeiten, damit ein gutes Ergebnis herauskommt. Dazu müssen sich Politiker gegenseitig vertrauen. Und um sich vertrauen zu können, muss man sich persönlich kennen lernen, man muss sich sehen, miteinander sprechen, sich zuhören. Dieses Vertrauen ist ganz wichtig für die Beziehungen von Staaten und Völkern.“ Manchmal ist er echt lustig, unser Kanzler. Nun schnell ins Bett und schlaft recht schön. Dann darf auch ich zur Ruhe gehn. Euer

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