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Linken-Vorsitz : Linken-Vorsitz: Riexinger für Kipping, van Aken gegen Wagenknecht

Der Führungsstreit spaltet die Linke auch wenige Tage vor dem Parteitag noch. Der baden-württembergische Parteichef Bernd Riexinger - ebenfalls Kandidat für die Bundesspitze - wünscht sich Katja Kipping an seine Seite. Sahra Wagenknecht bleibt als mögliche Parteichefin umstritten.

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Bernd Riexinger aus Baden-Württemberg will Bundesvorsitzender der Linken werden.
Bernd Riexinger aus Baden-Württemberg will Bundesvorsitzender der Linken werden.Foto: dapd

Der baden-württembergische Linken-Chef Bernd Riexinger, Kandidat für den Bundesvorsitz der Partei, würde gern gemeinsam mit Katja Kipping aus Sachsen an der Spitze stehen. "Ich glaube, dass das gut zusammenpasst", sagte er dem Tagesspiegel: "Das könnte tatsächlich einen Aufbruch für die Partei bringen." Mit ihm und Kipping wären "beide Traditionslinien" in der Doppelspitze vertreten. Der Hamburger Bundestagsabgeordnete Jan van Aken riet Sahra Wagenknecht, nicht überraschend auf dem Parteitag als Vorsitzende zu kandidieren. "Sie wäre zwar eine tolle Vorsitzende, aber ein Teil der Partei würde sie als polarisierend empfinden", sagte van Aken dem Tagesspiegel. "Wir wollen die Linke in der Breite erhalten. Und wenn ein größerer Teil sich unter einer Vorsitzenden Wagenknecht ausgegrenzt fühlen würde – und das scheint subjektiv so zu sein –, kämen wir damit nicht nach vorne."


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