Politik : Löw will Europameister werden

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Berlin/Rom - Nur einen Tag nach dem Rücktritt von Jürgen Klinsmann als Bundestrainer hat der Deutsche Fußball- Bund (DFB) den bisherigen Assistenztrainer Joachim Löw als neuen Trainer der Nationalmannschaft vorgestellt. Der 46-Jährige unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag und soll die deutsche Elf erfolgreich zur Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz führen. Wer neuer Fußball-Nationaltrainer Italiens wird, steht dagegen noch nicht fest. Der bisherige Chefcoach Marcello Lippi erklärte am Mittwoch seinen Rücktritt.

Der neue deutsche Bundestrainer zeigte sich indes hocherfreut über seine künftige Aufgabe. Es sei eine große Herausforderung, den eingeschlagenen Weg mit der jungen Truppe fortzusetzen. Als sportliches Ziel gab Löw den Titelgewinn bei der kommenden Europameisterschaft an.

Klinsmann hatte aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen auf eine Vertragsverlängerung verzichtet. Die Entscheidung darüber sei ihm nicht leicht gefallen, sagte er bei seinem Abschied in der Frankfurter DFB-Zentrale. Es sei sein großer Wunsch gewesen, künftig wieder mehr Zeit mit seiner Familie in Kalifornien zu verbringen.

Unterdessen entschuldigte sich der französische Spielmacher Zinédine Zidane am Mittwoch für seinen Kopfstoß gegen den italienischen Verteidiger Marco Materazzi im WM-Finale. Allerdings könne er die brutale Geste „nicht bedauern“, sagte er dem französischen Sender Canal plus. Materazzi habe seine Mutter und seine Schwester mit harten Worten beleidigt. Der Kopfstoß auf die Brust Materazzis brachte Zidane in der 110. Minute den Platzverweis ein. Es war das unrühmliche Ende seiner beeindruckenden Karriere. Tsp

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