LUFTFRACHTKONZERNE : Der Staat soll zahlen

Europas führende Frachtfluggesellschaft Lufthansa Cargo weist Rufe nach schärferen Kontrollen von Luftfracht zurück. „Ich halte nichts von Aktionismus“, sagte Peter Gerber, Finanzvorstand des Unternehmens, am Donnerstag vor Mitgliedern des Vereins Berliner Wirtschaftsgespräche in Schönefeld. Logistikunternehmen müssten zwar versuchen, Sicherheitslücken zu identifizieren. „Es gibt aber keine lückenlosen Systeme“. Dass jedes einzelne Frachtstück geröntgt wird, halte er für unrealistisch. „Wer zahlt das alles?“, fragte Gerber. Sicherheit sei Aufgabe des Staates. „Auch im Zug oder im Fußballstadion käme niemand auf die Idee zu sagen, das müssen Bahn oder der FC Bayern zahlen“. kph

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