Politik : Madrid will Prozess gegen Berlusconi Vorwürfe nach Kauf eines Senders

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Rom (mig). Die italienische Regierung soll gegen den Regierungschef und Unternehmer Silvio Berlusconi einen Prozess anstrengen. Das fordert die spanische Staatsanwaltschaft in Madrid und hat Rom 32 Kisten mit Beweismaterial gegen Berlusconi zugeschickt. Dieser soll, so der Vorwurf der spanischen Staatsanwaltschaft, beim Kauf des spanischen Fernsehsenders „Telecinco“ mit illegalen Mitteln vorgegangen sein und Steuern hinterzogen haben. Madrid beruft sich in dieser Angelegenheit auf ein internationales Abkommen der EUStaaten auf gegenseitige Justizhilfe. Da der Angeklagte kein Spanier ist, bittet Madrid die Regierung in Rom, gegen den Italiener mit Hilfe ihrer Justiz vorzugehen. Berlusconis Justizminister hat jetzt die Aufgabe, über einen möglichen Prozess gegen den Regierungschef zu entscheiden.

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