Politik : „Männer können von Frauen lernen“

Gesine Schwan fordert Chancengerechtigkeit

Kluft zwischen Arm und Reich



„Für mich sind die Menschen in ihrer Würde gleich, aber nicht in ihren Lebenschancen. Da gibt es furchtbare Diskrepanzen. Die Politik ist dazu da, diese so weit es geht auszugleichen. Es geht um Chancengerechtigkeit.“

(Die Welt, 13.3.2004)

Familie

„Familie als stabile Partnerbeziehung, in der Kinder aufwachsen, muss wieder lebbar gemacht werden. (…) Wenn ich nicht Kinder und Enkel habe, interessiere ich mich deutlich weniger dafür, was nach mir kommt.“ (April 2004)

Wirtschaft

„(...) wenn Politik nicht entschieden genug darauf beharrt, Ökonomie weiter zu gestalten, gibt es die Gefahr, dass sie sich dann von der Dynamik der Ökonomie verdrängen lässt.“

(Der Tagesspiegel, 28.3.2004)



Umweltschutz

„Innovationen in den Bereichen Ökologie und Umweltschutz können auch ein Beitrag zu nachhaltigem Wachstum sein. Ich will – wo ich kann – meinen Teil dazu beitragen, dass die Belange des Umweltschutzes auch dann berücksichtigt werden, wenn vorrangig soziale und wirtschaftliche Reformen auf der politischen Tagesordnung stehen.“ (www.bund.net, 10.5.2004)

Globalisierung

„... natürlich eine Grundströmung in unserer heutigen Welt, die solidarisches Engagement torpediert, nämlich die massive ökonomische Globalisierung.“ (ES GIBT]Zeit online, 7.4.2007)

Außenpolitik

„Russland ist ein wichtiger Handelspartner und ein bedeutender Energieproduzent. Als Atommacht hat es natürlich einen enormen geopolitischen Einfluss. Es gibt aber auch eine positive Tradition der deutsch-russischen Kooperation (...).“ (Eurasisches Magazin, 25.2.2005)

Frauen

„Offen gestanden finde ich ja, dass Männer von Frauen mehr lernen können als umgekehrt.“ (Der Spiegel, Februar 2008)

Zusammengestellt von Miriam Arndts

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