Politik : Man sieht sich

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Nach den deutschamerikanischen Verstimmungen im Streit um den Irak-Krieg zeichnet sich eine Entspannung in den Beziehungen ab. Die jüngsten Kontakte zwischen Berlin und Washington:

23. September 2002 : US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld lehnt ein bilaterales Treffen mit Bundesverteidigungsminister Peter Struck am Rande des Nato-Verteidigungsrates ab.

30. Oktober 2002 : Bundesaußenminister Joschka Fischer reist erstmals seit der Bundestagswahl nach Washington und trifft seinen Amtskollegen Colin Powell.

8. November 2002 : Verteidigungsminister Peter Struck trifft Donald Rumsfeld in den USA. Am gleichen Tag telefoniert Bundeskanzler Gerhard Schröder mit Präsident George W. Bush.

21. November 2002 : Schröder und Bush begegnen sich beim Nato-Gipfel erstmals seit dem Beginn der deutsch-amerikanischen Verstimmungen.

5. Mai 2003 : Nach dem Irak-Krieg fährt Peter Struck als erster deutscher Minister in die USA und betrachtet seinen Besuch als Beitrag zur „Rückkehr zur Normalität“.

15. Mai 2003 : Der hessische Ministerpräsident Roland Koch trifft Vizepräsident Dick Cheney zu Gesprächen in Washington. Präsident Bush stößt 17 Minuten lang zu dem Treffen mit dem CDU-Politiker hinzu. Gleichzeitig trifft US-Außenminister Colin Powell zu Besuch in Berlin ein und spricht neben Bundeskanzler Gerhard Schröder und Außenminister Joschka Fischer auch mit der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel.

20. Mai 2003 : Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement berät in Washington mit US-Vizepräsident Dick Cheney und Wirtschaftsvertretern.hak

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