Marine-Schulschiff : „Gorch Fock“ sticht im Oktober wieder in See

29.06.2012 12:31 Uhr
  • 6. Mai 2011: Die "Gorch Fock" legt in Kiel an. Zuvor hatte es monatelange Diskussionen um das Segelschulschiff gegeben, weil eine Anwärterin zu Tode kam. Foto: dapd
    6. Mai 2011: Die "Gorch Fock" legt in Kiel an. Zuvor hatte es monatelange Diskussionen um das Segelschulschiff gegeben, weil eine Anwärterin zu Tode kam. - Foto: dapd
  • Auch die 18-jährige Jenny Böken starb auf der Gorch Forck. Laut Untersuchungsergebnis ein Unfall. Doch nun ist ein neues Verfahren beantragt. Foto: dpa
    Auch die 18-jährige Jenny Böken starb auf der Gorch Forck. Laut Untersuchungsergebnis ein Unfall. Doch nun ist ein neues Verfahren beantragt. - Foto: dpa
  • Endlich wieder daheim. Das Segelschulschiff "Gorch Fock" ist zurück im Heimathafen, und die Besatzung wird herzlich begrüßt. Foto: dpa
    Endlich wieder daheim. Das Segelschulschiff "Gorch Fock" ist zurück im Heimathafen, und die Besatzung wird herzlich begrüßt. - Foto: dpa

Auf dem umstrittenen Segelschulschiff der Bundeswehr, der „Gorch Fock“, werden wieder Marine-Offiziere ausgebildet. Das berichtet die "Rheinische Post". Ab Januar solle das Schiff dann wieder mit Kadetten in See stechen.

Das umstrittene Segelschulschiff der Bundeswehr, die „Gorch Fock“, soll bald wieder für die Ausbildung angehender Marine-Offiziere eingesetzt werden. Nach dem Zeitplan der Marineführung solle die Stammbesatzung von Oktober an wieder an Bord gehen, berichtet die „Rheinische Post“ unter Berufung auf Bundeswehrkreise. Ab Januar solle das Schiff dann wieder mit Kadetten in See stechen.

Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hatte bereits angekündigt, trotz des Todesfalls Ende 2010 auf dem Schiff die Ausbildung dort fortzusetzen. Nach dem tödlichen Sturz einer 25-jährigen Offiziersanwärterin und Berichten über untragbare Zustände an Bord war der Dreimaster außer Betrieb genommen worden.

De Maizière gab einen Expertenbericht über die Zukunft der Ausbildung auf der „Gorch Fock“ in Auftrag, der vor einem Jahr vorgelegt wurde und eine Fortführung der Ausbildung auf dem Schiff empfahl.

Die Kadetten sollen künftig jedoch nicht mehr unvorbereitet dem gefährlichen Aufsteigen auf den Mast ausgesetzt sein, berichtete die „Rheinische Post“, sondern dafür an einem Übungsmast an der Marineschule Mürwik trainieren.

(AFP)

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