Martin Schulz : SPD will bei Renten einen neuen Generationenvertrag

Die Renten sind sicher? Die SPD wolle dafür arbeiten, sagte Martin Schulz bei der des Rentenkonzeptes seiner Partei. Dieses hat vier Kernpunkte.

Martin Schulz, Kanzlerkandidat und Vorsitzender der SPD.
Martin Schulz, Kanzlerkandidat und Vorsitzender der SPD.Foto: dpa

Eine verlässliche Rente ist nach den Worten von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz ein „Kernversprechen“ einer solidarischen Gemeinschaft. Die SPD wolle dafür arbeiten, dass sich die Menschen in Deutschland auf stabile Beiträge und Renten verlassen könnten, sagte Schulz am Mittwoch in Berlin bei der Vorstellung des SPD-Rentenkonzepts für die kommende Legislaturperiode.

Schulz nannte vier Kernpunkte des Rentenkonzepts. Danach solle das Absinken des Rentenniveaus gestoppt werden. Es solle bis 2030 bei mindestens 48 Prozent des durchschnittlichen Einkommens bleiben, sagte Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles. Der Beitragssatz solle nicht über 22 Prozent steigen.

Zudem solle es eine Solidarrente über der Grundsicherung geben, damit Menschen, die ein Leben lang gearbeitet hätten, nicht im Alter in Armut leben müssten. Im Gegensatz zur Union werde es mit der SPD keine Anhebung des Rentenalters geben. Und zudem wolle die SPD in der nächsten Legislaturperiode einen neuen Generationenvertrag erarbeiten, der den Lebensstandard im Alter sichere, sagte Schulz. (dpa, AFP)

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